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Tagebuch

    Am 23. August fand das erste Treffen mit den Erwachsenen in der Musikhochschule statt. Heute war Kennenlern-Stunde. Wir haben zusammen viel (zuviel?) Kuchen gegessen, viel (zuviel?) geredet, und irgendwann haben wir angefangen unser erstes Lied zu singen: das "Reiselied".

     

    Musik. Warum?

    Wir - das Team - haben diese Frage auch mal den Erwachsenen gestellt, welche im Projekt mitwirken. Das haben sie geantwortet:

    "Musik verbindet ohne Worte. Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen kennen keine Lieder."

    "Musik ist für mich die Stärke für Körper und Seele. In der Musik kann man Gefühle ausdrücken, gleich welcher Art...Freude, Trauer, sogar Wut und Empörung...Am Ende kehrt wieder Harmonie ein. Musizieren mit anderen gibt ein Gemeinschaftsgefühl; man ist nicht mehr einsam, sondern gemeinsam."

    "Musik ist international, verbindet Völker. Musik löst Emotionen aus. Musik macht heiter, freudig, aber auch traurig. Musik entspannt, regt an. Musik kann als Therapie angewendet werden."

    "Musik bringt mir eine tiefe Entspannung. Musik sorgt in der Gemeinschaft für ein gegenseitiges Achten = Training. Die Belohnung ist ein gleiches Schwingen."

     

    Gemeinsam unterwegs...

    "...fördert die gegenseitige Toleranz. Respekt sorgt für einen zufriedenen Umgang, auch mit anders Denkenden. Der generationenübergreifende Umgang sorgt vermutlich für mehr Selbstbewusstsein."

    "...spontan: Gemeinsam ist nicht einsam!...Gemeinsam zu musizieren und zu singen und sich eine bunte Reise vorzustellen ist etwas Positives. Ich finde es schön, auch mit Kindern noch mehr zu singen und zu musizieren. Dazu fällt mir noch ein: Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder."

    "Ich stelle es mir spannend vor, einen Weg gemeinsam zu beginnen und zu beenden, ohne zu wissen, wer zur Gemeinschaft gehört und ob sich überhaupt eine entwickelt."

    "...Kommunikation, Zusammengehörigkeitsgefühl durch gleiches Interesse; andere kennenlernen; auf ein Ziel gemeinsam hinarbeiten; gegenseitiger Lerneffekt"